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Webportal ProBildung e.V.
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Pressemitteilungen
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Geschrieben von: Gero Dudde
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Sonntag, 24. Mai 2009 um 19:40 |
ProBildung e.V. startet Jugendprojekt wahldz.net
Delitzsch. Unter diesem Motto veröffentlicht der Verein ProBildung e.V. die Webplattform wahlDZ.net. Das Projekt mehrerer Jugendlicher der Stadt wird am 27.05.09 18 Uhr im "Hotel zum Weißen Ross" Delitzsch vorgestellt.
WahlDZ.net ist ein interaktives Webportal, wo man sich über die Kandidaten der Parteien und Wählerorganisationen informieren und mit ihnen in Kontakt treten kann. Ein besonderes Ziel ist es, dadurch bewusst jüngere Menschen anzusprechen, die sich mittlerweile im Internet eine eigene Gesprächskultur aufgebaut haben. Die Webseite vernetzt Personen, politische Inhalte und Aktionen mit den Bürgern der Stadt und versucht dabei die wesentlichen Informationen schnell auffindbar zu platzieren. In Zukunft stellen sich die Macher der Webseite vor, dass man dort nicht nur Kandidaten zu den Wahlen, sondern auch die Abgeordneten während der Legislatur präsentieren kann. Die Kandidaten bzw. Abgeordneten haben ein eigenes Profil und können sich und ihre politischen Vorhaben vorstellen. Ferner kann dann der Leser der Seite sich selbst registrieren und über Foren mitdiskutieren. WahlDZ.net ist der Versuch aktuelle Politik transparent und verstehbar darzustellen. Sie erreichen das Portal über die Adresse www.wahldz.net. |
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Kommunitarismus
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Geschrieben von: Gero Dudde
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Freitag, 20. März 2009 um 08:58 |
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1. Was ist eine gute Idee? Vor fast 80 Jahren gab der Dichter Gottfried Benn ein Interview, in dem er sich der Frage stellt, ob Dichter die Welt ändern können. Seine Antwort ist eindeutig: Sie können es nicht. Vielmehr sind es die Wissenschaftler, welche die Welt verändern, zumindest das „was sich an ihr verändern lässt“. Entscheidend für die Wirkungsmächtigkeit der Wissenschaft ist seiner Ansicht nach die Allgemeingültigkeit der Logik, auf der sie fußt, die er allerdings abschätzig auch als lukrativ charakterisiert, und die Verwertbarkeit ihrer Ergebnisse (vgl. www.salmoxisbote.de/Bote09/Benn.htm, Zugriff am 1.5.2008). An diesem Punkt kann man mit Max Weber und seiner Vorstellung über den erfahrungswissen-schaftlichen Forschungsprozess weiterdenken (vgl. Max Weber: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen 1985, 6. Auflage, S.151). Dieser beginnt mit dem Entdeckungszusammenhang, welcher nicht objektiv ist und das intuitive Entdecken von Zusammenhängen meint. Umgangssprachlich bezeichnet man solche Zusammenhänge auch als Ideen, was den intuitiven Charakter dieser Phase wissenschaftlichen Arbeitens gut charakterisiert. Auf den Entdeckungszusammenhang folgt der – nach Weber – wertfreie und damit objektive Begründungszusammenhang, d.h. hier überprüft der Wissenschaftler den Wahrheitsgehalt der zuvor gefundenen Zusammenhänge bzw. Ideen, die – wenn sie der Überprüfung standgehalten haben – in der Praxis Anwendung finden können (Verwertungszusammenhang). An dem Weberschen Prozess kann man erkennen, dass die Schwierigkeit bei der Umsetzung einer Idee vor allem in ihrer Begründung liegt, denn für eine exakte wissenschaftliche Überprüfung sind häufig nicht genügend Ressourcen vorhanden, was aber keineswegs die Bedeutungslosigkeit von Ideen im nichtwissenschaftlichen Raum bedeutet. Erfahrungen werden auch außerhalb der Wissenschaften gewonnen, z.B. im Alltag oder in der politischen Praxis. Oftmals sind bereits Erfahrungen dieser Art ausreichend, um Ideen zu begründen und zu bewerten. Wer zu schnell von der Ideenfindung zur Ideenanwendung springt, riskiert das Scheitern von Ideen. Gute Ideen, also solche, die sich als nützlich erweisen, sind meistens auch gut begründete Ideen. |
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Kommunitarismus
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Geschrieben von: Gero Dudde
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Montag, 01. Dezember 2008 um 14:51 |
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Die Gedanken von Hermann Schulze-Delitzsch sind auch 125 Jahre nach seinem Tod eine Herausforderung für Menschen, die Problemlösungen im politischen oder ökonomischen Raum suchen. Aber sie sind eine Herausforderung, welche sich lohnt anzunehmen, denn sie zeigen Wege, die uns zwingen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, neu zu überdenken und dann „über unseren Schatten zu springen“. Allerdings sollte man in diesem Zusammenhang nicht übersehen, dass die Vorstellungen von Schulze-Delitzsch unter Bedingungen entstanden sind, die sich von den gegenwärtigen beträchtlich unterscheiden. Es ist daher sinnvoll nach einer Theorie zu suchen, welche in den Grundlagen der von Schulze-Delitzsch ähnlich ist, aber moderner und allgemeiner anwendbar. Der Verein ProBildung e.V. ist der Ansicht, dass diese Kriterien vom Kommunitarismus, einer aus den USA stammenden Theorie der Bürgergesellschaft, erfüllt werden. Es gilt nun im Einzelnen die Ähnlichkeit beider Denkgebäude darzustellen und zu begründen, warum es zu konstruktiveren Antworten führt, wenn man sie in einem Zusammenhang betrachtet. |
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Kommunitarismus
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Geschrieben von: Gero Dudde
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Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 16:10 |
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1. Theoretische Grundlegung Im Herbst 2008 steckt die Welt in einer ihrer schwersten Finanzkrisen. Wie die meisten Krisen dieser Dimension wird auch sie Gewissheiten erschüttern und neue Antworten notwendig machen. Vor allem die Maximen des Liberalismus werden auf den Prüfstand gestellt werden, aber auch der Wert von scheinbar unumstößlichen Expertenwissen, mit welchem Analysten, Finanzberater und andere in der „Finanzindustrie“ tätigen „Fachleute“ entweder selbst in die Irre geführt wurden oder Andere auf einen verhängnisvollen Weg brachten. Liberales Denken und Expertenwissen bestimmt häufig die sozialen Zusammenhänge innerhalb der deutschen Gesellschaft, bis hinein in die Kommunen. Sind sie vielleicht auch dort die Ursache krisenhafter Erscheinungen? Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, ist es notwendig, eine fundierte Liberalismuskritik ausfindig zu machen, deren Hypothesen eine glaubwürdige Begründung von Alternativen ermöglichen. Gleichzeitig darf diese Kritik nicht den von Immanuel Kant aufgestellten Grundsatz verletzen, dass die Menschen innerhalb gültiger Rechtsnormen frei handeln dürfen.1 Seine Lebensweise muss also jeder Bürger im Rahmen der Gesetze selbst bestimmen dürfen, ein Privileg, dies anderen vorzuschreiben, darf es nicht geben. |
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Pressemitteilungen
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Geschrieben von: Gero Dudde
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Dienstag, 12. August 2008 um 17:00 |
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In fast jeder deutschen Stadt sind zahlreiche Bildungsmöglichkeiten vorhanden. In Schulen, Bibliotheken und Museen investieren Kommunen viel Geld, um ihren BürgerInnen attraktive Angebote unterbreiten zu können. So ist das auch in Delitzsch. Aus dieser Sicht gesehen, haftet an einem Bildungsverein der Geruch des Überflüssigen. Dieses Urteil drängt sich geradezu auf, es speist sich nämlich aus einem Bildungsbegriff, welcher sich überwiegend auf Funktionswissen bezieht, dem die kurzfristige Verwertbarkeit seiner Ergebnisse am dringlichsten erscheint. In der Schule steht Bildung im übermächtigen Schatten von Noten und Punkten, Museen und Tageszeitungen suchen den kommerziellen Erfolg durch Scheinbildung, die – wenn auch in das Gewand der Bildung gehüllt – nur Unterhaltung ist. |
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